Rücker Birgit BilanzBuchhaltung
Rücker Birgit BilanzBuchhaltung 

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Hier erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Einkommensteuer, Umsatzsteuer, der Bundesabgabenordnung und natürlich alle Neuerungen dazu.

 

Außerdem finden Sie weiter unten Links zu diversen Steuerberechungsprogrammen, eine Anleitung zur Berechnung der Reisekosten und Informationen zu den Kinderbetreuungskosten.

 

 

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Maßnahmen vor dem Jahresende 2019

 Für Unternehmer

 

Wie jedes Jahr um diese Zeit, sollte überlegt werden, wo man noch Steuern für das laufende Jahr

sparen kann.

Außerdem gibt es wie jedes Jahr die alt hergebrachten "Steuerzuckerl".

 

Der Gewinnfreibetrag

 

Der Gewinnfreibetrag beträgt 13% des Gewinnes und steht allen natürlichen Personen, genauer gesagt Einzelunternehmen und Mitunternehmerschaften, zu, unabhängig auf welche Art der Gewinn ermittelt wird. Der Grundfreibetrag von 13% steht jedem Steuerpflichtigen ohne Nachweis bis zu einem Gewinn von 30.000€ zu, also 3.900€.

Ist der Gewinn höher als 30.000€ kann ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag zusätzlich geltend gemacht werden, der davon abhängt, in welchem Umfang der übersteigende Freibetrag durch Investitionen im jeweiligen Betrieb gedeckt ist.

 

Wird eine Betriebsausgabenpauschalierung in Anspruch genommen steht nur der Grundfreibetrag zu.

 

Vorgezogene Investitionen bzw. Zeitpunkt der Vorauszahlungen/Vereinnahmungen bei Einnahmen-, Ausgabenrechnern

 

Für alle Investitionen, die in der zweiten Jahreshälfte 2019 angeschafft werden, kann die halbe Jahres-Abschreibung angesetzt werden.

Einen Steuervorteil kann das Vorziehen einer Investition spätestens in den Dezember 2019

bringen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter haben einen Anschaffungswert von maximal 400€ und können sofort zur Gänze abgesetzt werden.

Ab 2020 können Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800€ im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden.

Will man Wirtschaftsgüter mit über 400€ aber maximal 800€ anschaffen, sollte man sich überlegen, die Anschaffung bis Anfang 2020 hinauszuschieben.

Diese Wirtschaftsgüter können nicht für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag verwendet werden.

 

Einnahmen-, Ausgabenrechner können die Steuerpflicht zeitlich verlagern, indem sie das Zufluss-, Abflussprinzip ausnutzen.

Einnahmen und Ausgaben, die regelmäßig wiederkehren und zum Jahresende fällig werden, müssen dem Kalenderjahr zugerechnet werden, in das sie wirtschaftlich gehören, unter der Voraussetzung, dass sie innerhalb von 15 Tagen vor oder nach dem 31.12. fließen.

Dabei handelt es sich z. B. um Mieten, Lohn. und Gehaltszahlungen, Zinsen und Versicherungsprämien.

 

Forschungsprämie

 

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Forschungsprämie pro Jahr in der Höhe von 14%

der Aufwendungen für Forschung geltend gemacht werden, soweit diese nicht durch steuerfreie Förderungen gedeckt sind.

Im Falle eines abweichenden Wirtschaftsjahres erfolgt eine Aliquotierung.

Wird im eigenen Betrieb geforscht, muss der Steuerpflichtige ein Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft vorgelegt werden.

 

Beachtung der Umsatzgrenze für Kleinunternehmer

 

Die Umsatzsteuerbefreiung ist bis zu einem Jahresnettoumsatz von bis zu 30.000€ möglich.

Um das Überschreiten der Grenze 2019 zu umgehen, sollten Zahlungseingänge, wenn möglich, erst 2020 vereinnahmt werden.

Ist das nicht möglich, unterliegen alle bereits vereinnahmten Umsätze nachträglich der Umsatzsteuer.

Einmal in fünf Jahren darf die Umsatzgrenze um 15% überschritten werden.

Achtung: Die Umsatzgrenze für Kleinunternehmer wird 2020 auf 35.000€ erhöht.

 

Aufbewahrungspflichten

 

Die 7-jährige Aufbewahrungspflicht für die Geschäftsunterlagen des Jahres 2012 endet mit 31.12.2019.

Unterlagen, die für ein anhängiges Abgaben- oder behördliches Verfahren von Wichtigkeit sind, sind weiterhin aufzubewahren.

 

12 Jahre hingegen sind die Unterlagen von Grundstücken bei Vorsteuerrückrechnung zu verwahren.

 

Auf 22 Jahre verlängert sich die Aufbewahrungspflicht von Unterlagen bei Grundstücken, die nicht ausschließlich unternehmerischen Zwecken dienen und beim nichtunternehmerischen Teil ein Vorsteuerabzug in Anspruch genommen wurde.

Ist mit der Vermietung von Wohnzwecken oder der unternehmerischen Nutzung des Grundstückes mit 01.04.2012 begonnen worden, gelten auch hier die 22 Jahre.

 

Bitte auf keinen Fall Unterlagen vernichten, die zur Beweisführung z.B. bei Eigentums- und Arbeitsvertragsrechten dienen.

 

Abzugsfähigkeit von Spenden

 

Betriebliche Spenden können bis zu einem Maximalbetrag von 10% des Gewinnes des laufenden Wirtschaftsjahres als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Werden im nächsten Jahr höhere Einkünfte erwartet, kann es vorteilhaft sein, eine Spende auf das Jahr 2020 zu verschieben.

 

Steuerstundung (Zinsgewinn) durch Gewinnverlagerung bei Bilanzierenden

 

Im Jahresabschluss bilanzierender Unternehmer sind unfertige Erzeugnisse, Fertigerzeugnisse und noch nicht abrechenbare Leistungen nur mit den bisher angefallenen Kosten zu aktivieren.

Die Gewinnspanne wird erst mit der Auslieferung des fertigen Erzeugnisses bzw. mit der Fertigstellung der Arbeit realisiert.

Daraus folgt, dass wenn es möglich ist, das Fertigerzeugnis oder die Fertigstellung der Arbeit, auf den Beginn des Jahres 2020 zu verschieben.

Die Fertigstellung muss für das Finanzamt dokumentiert werden.

 

Mitarbeiter: Feiern und Weihnachtsgeschenke

 

Betriebsveranstaltungen, wie Weihnachtsfeiern, sind bis 365€ pro Arbeitnehmer und Jahr lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.

Geschenke, z. B. Gutscheine, die nicht in Bargeld abgelöst werden können, sind innerhalb eines Freibetrages von 186€ jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.

Bargeschenke sind immer steuerpflichtig!

 

Registrierkasse

 

Am Ende des Kalenderjahres ist ein signierter Jahresbeleg, der Monatsbeleg vom Dezember auszudrucken, zu prüfen und aufzubewahren.

Die Überprüfung des Jahresbeleges ist verpflichtend, zumindest quartalsweise ist das vollständige Datenerfassungsprotokoll extern zu speichern und aufzubewahren.

 

Was bringt das Jahr 2020

Familienbonus Plus

 

Bis zu 1.500 Euro Steuern sparen pro Kind und Jahr

 

Der Familienbonus Plus

 

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerabsetzbetrag. Durch ihn wird Ihre Steuerlast direkt reduziert, nämlich um bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr. Den Familienbonus Plus erhalten Sie, so lange für das Kind Familienbeihilfe bezogen wird. Nach dem 18. Geburtstag des Kindes steht ein reduzierter Familienbonus Plus in der Höhe von 500 Euro jährlich zu, wenn Sie für dieses Kind weiterhin Familienbeihilfe beziehen.
Geringverdienende Alleinerziehende bzw. Alleinverdienende, die keine oder eine geringe Steuer bezahlen, erhalten künftig einen so genannten Kindermehrbetrag in Höhe von max. 250 Euro pro Kind und Jahr.

Profitieren Sie monatlich ab Jänner 2019

Um Ihren Familienbonus Plus geltend zu machen, brauchen Sie das Formular E 30. Füllen Sie dieses bitte rechtzeitig aus und geben es bei Ihrem Arbeitgeber ab.

Formular E 30 – so wird’s gemacht

Sie haben unterschiedliche Möglichkeiten zu Ihrem Formular E 30 zu kommen. Die einfachste und schnellste Variante ist, das Formular auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen  aufzurufen.
Sie können das E 30 entweder gleich direkt auf Ihrem Computer ausfüllen oder ausdrucken und händisch vervollständigen. Wichtig ist, dass Sie das fertige Formular unterschrieben Ihrem Arbeitgeber übermitteln.

 

Sozialversicherungsbonus

 

Senkung des Krankenversicherungsbeitrages um 0,85% für Bauern und Selbständige.

 

Geringwertige Wirtschaftsgüter

 

Die Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens steigt im Jahr 2020 von 400€ auf 800€.

 

Kleinunternehmergrenze

 

Die Kleinunternehmergrenze in der Umsatzsteuer wird ab 2020 von 30.000€ auf 35.000€ (netto) angehoben.

Die Toleranzregel, innerhalb von fünf Jahren die Kleinunternehmergrenze einmalig, um höchstens 15% überschreiten zu dürfen, bleibt unverändert.

Sollten Sie heuer mit Ihren Umsätzen knapp über 30.000€ liegen, verschieben Sie diese Einnahmen möglichst in das nächste Jahr.

 

Neue Kleinunternehmer-Pauschalierung

 

Unternehmer haben ab 2020 eine zusätzliche Möglichkeit eine einfache Pauschalierung im Bereich der Einkommensteuer zu beantragen.

Voraussetzungen dafür sind:

  • Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder aus dem Gewerbebetrieb
  • Gewinnermittlung durch Einnahmen-, Ausgabenrechnung
  • Umsätze bis 35.000€, einmalige Toleranzgrenze in fünf Jahren von 40.000€
  • Das Wahlrecht ist pro Betrieb wählbar

Bei der Pauschalierung werden auf Antrag die Betriebsausgaben mit folgenden Prozentsätzen der Betriebseinnahmen berechnet:

  • 45% bei Handelsunternehmen und Produktionsbetrieben
  • 20% bei Dienstleistungsunternehmen

Zusätzlich können Die im Wirtschaftsjahr bezahlten Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden. Der Grundfreibetrag kann auch berücksichtigt werden.

Aufzeichnungspflichten entfallen laut Gesetz, es muss kein Wareneingangsbuch und kein Anlagenkartei geführt werden.

Es empfiehlt sich aber eine Anlagenkartei zu führen, da, falls bei einer späteren Nichtpauschalierung die Grundlage für die Geltendmachung der Abschreibung fehlt.

Geht man freiwillig auf eine andere Art der Gewinnermittlung über, kann frühestens nach Ablauf von drei Wirtschaftsjahren wieder die Pauschalierung in Anspruch genommen werden.Bei höheren Betriebsausgaben und Verlusten wird die freiwillige Ermittlung des richtigen steuerlichen Ergebnisses von Vorteil sein.

 

Vorsteuerabzug für E-Bikes und Fahrräder

 

Um in Betrieben den Anreiz zu erhöhen, Mitarbeitern vermehrt E-Bikes oder Selbstbalance-Roller und normale Fahrräder anzubieten, wird auch für diese, bei unternehmerischer Tätigkeit/Nutzung, der Vorsteuerabzug in Zukunft möglich sein.

 

Bei Fragen rufen Sie mich unter 0681/81959678 an! 

 

 

Gutscheine ab 2019.pdf
PDF-Dokument [87.3 KB]
Der Familienbonus Plus.pdf
PDF-Dokument [74.7 KB]
Belegerteilungspflicht.pdf
PDF-Dokument [32.9 KB]
UVA.pdf
PDF-Dokument [42.2 KB]
Erfordernisse einer Rechnung .pdf
PDF-Dokument [31.0 KB]

Kontakt

Festnetz: +43(0)2952 20351

Handy: +43(0)681 81959678

Email:info@buchhaltung-rücker.at

 

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Birgit Gross

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