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Hier erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Einkommensteuer, Umsatzsteuer, der Bundesabgabenordnung und natürlich alle Neuerungen dazu.

 

Außerdem finden Sie weiter unten Links zu diversen Steuerberechungsprogrammen und Informationen zum Familienbonus Plus.

 

 

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STEUERABSETZBETRÄGE

Was macht man schon an einem regnerischem Sonntag im Juni?

Man oder besser ich befasse mich mit der Steuer oder besser mit den steuerlichen Absetzbeträgen.
Vielleicht kann ich ja auch Ihr Interesse auf das Steuersparen lenken?

 

Steuerabsetzbeträge sind Beträge, die in voller Höhe direkt von der Einkommensteuer abgezogen werden können.
Diese Absetzbeträge können vom Arbeitgeber bzw. von der pensionsauszahlenden Stelle abgezogen werden, oder können vom Arbeitnehmer selbst geltend gemacht werden.
Automatisch berücksichtigte Absetzbeträge stehen jedem Arbeitnehmer bzw. Pensionisten zu und müssen nicht extra beantragt werden.
Diese Absetzbeträge werden bereits bei der Lohnverrechnung durch den Arbeitgeber oder der Berechnung der Pensionshöhe berücksichtigt.

 

In Folge finden Sie die Steuerabsetzbeträge kurz umrissen:

 

Pensionistenabsetzbetrag

 

Wird automatisch von der pensionsauszahlenden Stelle berücksichtigt und steht jedem Pensionisten in Österreich zu, dessen Einkünfte jährlich 25.000 Euro nicht übersteigen.

 

Den erhöhte Pensionistenabsetzbetrag können Pensionisten beantragen, deren Pensionseinkünfte von 19.930 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen, mindestens sechs Monate im Kalenderjahr in einer Ehe oder eingetragenen Partnerschaft leben und der Partner Einkünfte von maximal 2.200 Euro erzielt.
Es darf kein Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag bestehen und der Absetzbetrag muss beantragt werden.

 

Verkehrsabsetzbetrag

 

Beträgt 400 Euro pro Jahr und steht Arbeitnehmern auch bei beanspruchtem Pendlerpauschale zu. Mit dem Verkehrsabsetzbetrag werden die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pauschal abgegolten.
Besteht ein Anspruch auf das Pendlerpauschale, erhöht sich der Verkehrsabsetzbetrag auf 690 Euro, vorausgesetzt das Einkommen übersteigt 12.200 Euro im Kalenderjahr nicht.


Der erhöhte Verkehrsabsetzbetrag vermindert sich zwischen einem Einkommen von 12.200 Euro und 13.000 Euro gleichmäßig einschleifend auf 400 Euro.

 

Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag

 

Steht grundsätzlich dann zu, wenn ein Anspruch auf den Kinderabsetzbetrag für mehr als sechs Monate besteht, ab dem zweiten Kind gibt es gestaffelte Absetzbeträge.

Alleinverdiener ist man dann, wenn mit mindestens einem Kind mit einer unbeschränkt steuerpflichtigen Person in einer Lebensgemeinschaft lebt oder verheiratet ist und der Lebenspartner höchstens 6.000 Euro im Kalenderjahr bezieht.

Alleinerzieher sind Steuerpflichtige, die mit mindestens einem Kind mehr als sechs Monate im Kalenderjahr nicht in einer Gemeinschaft mit einem (Ehe)Partner leben und mehr als sechs Monate Familienbeihilfe beziehen.

Beide Absetzbeträge müssen beantragt werden.

 

Unterhaltsabsetzbetrag

 

Unterhaltsverpflichtete haben Anspruch auf den Unterhaltsabsetzbetrag. Unterhaltsverpflichteter ist, wer für ein nicht haushaltszugehöriges Kind nachweislich gesetzlichen Unterhalt (Alimente) leistet.
Das Kind darf nicht im selben Haushalt wie der Unterhaltsverpflichtete leben und dieser, oder der im selben Haushalt lebende (Ehe)Partner, darf keine Familienbeihilfe für das Kind beziehen.

 

Mehrkindzuschlag

 

Familienbeihilfebezieher für mindestens drei Kinder können den Mehrkindzuschlag für das dritte und jedes weitere Kind beantragen.
Das Familieneinkommen darf 55.000 Euro nicht überschreiten.
Der Mehrkindzuschlag beträgt 20 Euro monatlich und muss beim Finanzamt beantragt werden.

 

Kindermehrbetrag


Alleinverdiener und Alleinerzieher mit geringem Einkommen, die wenig bzw. keine Lohn oder Einkommensteuer zahlen, erhalten ab der Veranlagung 2019 einen Kindermehrbetrag in der Höhe von bis zu 250 €uro jährlich pro Kind.

Für weitere Informationen siehe hier ?????

https://www.bmf.gv.at/…/uebersicht-steuerabsetzbetraege.html

 

ARBEITNEHMERVERANLAGUNG

 

Was ist eine Arbeitnehmerveranlagung überhaupt?

 

Eine Arbeitnehmerveranlagung ist ein Steuer- oder Jahresausgleich und damit können Arbeitnehmer jenen Teil der Lohnsteuer wieder zurückbekommen, den sie zu viel bezahlt haben.

Ab Ende Februar denkt man in der Regel als Arbeitnehmer daran einen Steuerausgleich durchzuführen, denn ab diesem Zeitpunkt weiß das Finanzamt, wieviel unselbständige Arbeitnehmer im Vorjahr verdient haben.

Bis Ende Februar des Folgejahres müssen Dienstgeber die Jahreslohnzettel des Vorjahres dem Finanzamt melden.

 

Warum bezahlt man denn zu viel Lohnsteuer?

 

Nun, manch einer wechselt den Job und hat unterjährig mehr auf dem Konto. Ein anderer verringert die Stundenzahl. Das Gehalt kann unter dem Jahr aus vielen Gründen variieren.

Die Lohnsteuerberechnung erfolgt Monat für Monat und zwar so, als würde man das ganze Jahr über gleich viel verdienen. Zählt man die unterschiedlichen Verdienste zusammen und berechnet die Steuer, kommt meistens, aber nicht immer, ein Guthaben für den Arbeitnehmer heraus.

 

Wie wird die Steuer dann berechnet?

 

In Österreich gibt es je nach Jahreseinkommen unterschiedliche Steuerklassen. Jemand, der im Jahr 40.000 Euro verdient, zahlt prozentmäßig mehr Steuern, als jemand der im Jahr 20.000 Euro verdient. Bei der Berechnung der Lohnsteuer können dann Freibeträge für Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden.

Die Arbeitnehmerveranlagung kann man bis zu fünf Jahre im Nachhinein erledigen, das bedeutet für das Jahr 2019 kann man sich bis zu Jahr 2024 Zeit lassen.

 

Wie kann eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt werden?

 

Das kann jeder Arbeitnehmer im Grunde selbst erledigen. Am einfachsten geht das mit einem Zugang bei finanzonline, dem Portal des Finanzamts.

Hier können Anträge eingegeben werden und man hat als Hilfestellung eine Vorberechnungsfunktion.

 

Weitere Informationen finden sich hier:

https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/arbeitnehmerinnenveranlagung.html

 

 

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Homeoffice

Viele Mitarbeiter sind nun im Homeoffice und erledigen ihre Arbeit von zu Hause aus.

Was bedeutet das aber aus steuerlicher Sicht?

 

Arbeitsmittel

 

Bekommen Sie für das Homeoffice Computer, Drucker, Scanner usw. nicht von Ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt und  arbeiten Sie mit Ihren eigenen Geräten, können Sie das auch steuerlich nutzen.

Der Preis der Nutzungsgegenstände ist auf die steuerlich anerkannten Nutzungsjahre zu verteilen, beim Computer sind das drei Jahre.

Bei privater Nutzung ist der Privatanteil abzuziehen. Der Anteil der privaten Nutzung ist zu schätzen.

Allerdings empfiehlt es sich die 40 Prozent für den Privatbereich anzusetzen, den das Finanzamt zumeist anerkennt.

Kugelschreiber, Druckerpatronen, Kopierpapier beruflich verbraucht, können zu 100 Prozent abgesetzt werden.

Benötigen Sie einen Aktenvernichter für Ihr Homeoffice, können Sie diesen ebenfalls steuerlich nutzen. Bis zu einem Wert von 800 Euro können Sie das Gerät im Anschaffungsjahr vollständig abschreiben.

 

Internet und Telefon

 

Auch hier gilt: Die Kosten für Internet und Telefon können steuerlich abgesetzt werden, sofern die berufliche Nutzung durch das Homeoffice gegeben ist.

Der Privatanteil von 40% ist zu berücksichtigen. Sollte Sie aufgrund des Homeoffice zu einem höheren Tarif wechseln müssen, sollte das dokumentiert werden. Diese Mehrkosten sind dann aufgrund der beruflichen Nutzung zu 100 Prozent absetzbar.

Ersetzt Ihnen der Arbeitgeber Kosten, sind diese natürlich von Ihren Kosten abzuziehen und nur die Ihnen tatsächlich angefallen Kosten können Sie von der Steuer absetzen.

Das Handy als solches ist auch absetzbar und kann bei Anschaffungskosten über 800 Euro auf drei Jahre abgeschrieben werden, bei Anschaffungskosten unter 800 Euro ist es im Jahr der Anschaffung sofort absetzbar.

Wie immer ist auch hier ein Privatanteil von 40 Prozent zu berücksichtigen.

 

Arbeitszimmer

 

Ein in der Privatwohnung eingerichtetes Arbeitszimmer inklusive Einrichtung ist grundsätzlich nicht abzugsfähig, außer Sie nutzen das Arbeitszimmer ausschließlich beruflich.

Es muss den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit bilden.

Absetzbar sind nutzbare Gegenstände des Arbeitszimmers beim Homeoffice wie z.B. ein Schreibtisch, ein Drehstuhl, ein Druckertisch.

Bei Anschaffungswerten unter 800 Euro können diese sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden.

Beträgt der Kaufpreis mehr als 800 Euro, muss der Wert der Anschaffung auf die Nutzungsdauer verteilt werden, beim Schreibtisch sind das 10 Jahre.

 

Verkehrsabsetzbetrag

 

Der Verkehrsabsetzbetrag beträgt in den meisten Fällen 400 Euro pro Jahr und wird vom Arbeitgeber bei der Berechnung der Lohnsteuer berücksichtigt. Es handelt sich dabei um einen pauschalen Absetzbetrag für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

Wie der Verkehrsabsetzbetrag beim Homeoffice behandelt wird, wurde noch nicht verlautbart.

Es ist aber davon auszugehen, dass der Absetzbetrag auch beim zeitweiligen Homeoffice angesetzt werden kann.

 

Pendlerpauschale

 

Zum Pendlerpauschale hat die Regierung bekannt gegeben, dass es derzeit auch beim Homeoffice genutzt werden kann.

 

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Steuererklärungen 2019

Wann muss ich meine Steuererklärungen für das Jahr 2019 beim Finanzamt einreichen?

 

Die momentane Situation ist mit Sicherheit für keinen UnternehmerIn einfach und das Letzte woran man jetzt denkt ist, dass ja auch die Steuererklärungen für das Jahr 2019 erledigt werden sollten.

Grundsätzlich gilt, dass Steuererklärungen, bis längstens 30. April an das Finanzamt zu übermitteln sind.

Werden die Steuererklärungen elektronisch übermittelt, verlängert sich diese Frist auf den 30. Juni.

Covid 19 hat uns auch hier eine Sonderregelung beschert: Die Frist für die Einreichung der Jahressteuererklärungen 2019 wird allgemein bis 31. August 2020 erstreckt.

In diesem Zusammenhang werden für Steuererklärungen, die nicht fristgerecht abgegeben werden, bis zum 31.August 2020 automatisch keine Verspätungszuschläge verhängt.

 

Was ist mit der Aufstellungsfrist des Jahresabschlusses und der Offenlegungsfrist von Kapitalgesellschaften?

Die allgemeine Aufstellungsfrist für Rechnungslegungsunterlagen einer Kapitalgesellschaft wurde von fünf auf maximal neun Monate verlängert.

Die Offenlegungsfrist der Jahresabschlussunterlagen beim Firmenbuchgericht wurde von neun auf spätestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag verlängert.

 

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Erfordernisse einer Rechnung.pdf
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Die Belegerteilungspflicht.pdf
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Kontakt

Birgit Rücker Bilanzbuchhaltung
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